Chronik

Als Dachorganisation der Verschönerungsvereine wurde 1888 der Schwäbische Albverein gegründet, dem 1892 der Stadtschultheiß Josef Laub, Vorsitzender des Verschönerungsvereins, zunächst als Einzelperson beitrat. Noch im selben Jahr wurde der Verschönerungsverein Mitglied des „Donau – Schmeie – Gaus“ des Schwäbischen Albereins, der im gleichen Jahr in „Oberer Donaugau“ umbenannt wurde. Laub als Vertrauensmann der Ortsgruppe Mengen(1892 – 1905) und der Stadtarzt Dr. Beck wurden in den Gauausschuss gewählt. Die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins und der Verschönerungsverein arbeiteten in der Folgezeit Hand in Hand. Wichtiges Ziel war der Bau des Aussichtsturmes, für den 1898 ein Spendenaufruf erlassen wurde mit dem Hinweis, dass der eiserne Turm zunächst 5 Stockwerke mit einer Höhe von 12 m erhalten und ein Höherbau möglich sein soll. An Christi Himmelfahrt 1902 konnte der Turm bei schlechtem und wahrlich aussichtslosem Wetter eingeweiht werden. Unter Vertrauensmann Fidelis Mauthe (1905 – 1931) wurde im Jahre 1928 der Turm auf 18 m erhöht.

Nachdem die französische Militärregierung das Vereinsverbot aufgehoben hatte, vereinigte der als Nachfolger von Rektor Alois Kurz (1934 -1944) zum Vertrauensmann gewählte Oberlehrer und spätere Recktor Max Römer im Jahr 1946 die Ortsgruppen Scheer, Heudorf, Blochingen und Ennetach mit der Ortsgruppe Mengen. 1949 machten sich diese Ortsgruppen wieder selbstständig.

Innerhalb der Ortsgruppe Mengen bildeten sich eine Jugendabteilung, eine Volkstanzgruppe, eine Theatergruppe und ein kleiner Gesangsverein. Familienabende, Fastnachtsveranstaltungen, Vorträge, Wandertreffen, mehrtägige Wanderheim – und Hüttenaufenthalte wurden neben dem Herrichten und Ausschildern von Wanderwegen, zur alljährlichen Gepflogenheit und machten aus dem ehemaligen Herrenverein eine Gruppe aller Altersklassen und Sozialschichten.

Unter dem Obmann Wilhelm Rößler (1961 – 1976) wurden das „Jedermannswandern“, die „Familien- und Schülerwanderungen“, Veranstaltungen für Senioren und Radwanderungen eingeführt. Nach Walter Dischel (1977 -181) übernahm Philipp Käppeler die Ortsgruppe. Sein besonderer Verdienst ist die Errichtung des neuen Aussichtsturms im Jahre 1998.

Broschüre: Auf 140 Seiten erfahren Sie Interessanntes und Wissenswertes aus der Geschichte der Ortsgruppe. Diese mit vielen Bildern zusammen gestellte Cronik wurde zum 100jährigen Jubiläum der Ortsgruppe herausgegeben. Restbestände der Chronik sind noch vorhanden und können gegen Auslagenersatz beim Vertrauensmann bezogen werden.

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